bei Google oben stehen

Bei Google oben stehen? Nur wer in Suchmaschinen gefunden wird und entsprechend weit oben steht, gewinnt im Internet neue Kunden. Ein guter Grund, die eigene Website für Suchmaschinen zu optimieren.

Über 80% aller Suchanfragen werden über Google generiert, daher orientieren sich die Maßnahmen zur Seitenoptimierung an den Anforderungen von Google. Hier finden Sie die 10 wichtigsten Punkte damit Sie mit Ihren Suchworten möglichst weit vorne in den Suchergebnislisten erscheinen:

1.) Keyword Recherche

Einfach für den Suchbegriff, den man denkt, er wäre der richtige, zu optimieren, ist keine gute Idee.
Zu fast jedem Thema gibt es zig Variationen als Keyword-Phrase – aber nicht für jede gibt es auch ein Suchvolumen (Anzahl der Suchanfragen pro Monat). Eine Suchbegriff-Phrase macht nur Sinn, wenn sie auch gesucht wird.

Beispiel:

» „bei Google oben stehen“ hat ein monatliches Suchvolumen von 10
» „bei Google ganz oben erscheinen“ hat ein Suchvolumen von 80

Zur Orientierung gilt: ein Keyword, mit dem man die Chance hat, Sichtbarkeit für eine Webseite oder einen Blogartikel zu erreichen, hat ein Suchvolumen von max. 1000 Suchanfragen pro Monat und eine möglichst geringe Schwierigkeit (Search Difficulty – SD).

Auf einen Suchbegriff mit einem Volumen von über 1000 zu optimieren, ist für Laien nur schwer möglich. In solchen Fällen bedarf es eines ganzen Katalogs an SEO-Maßnahmen, viel Know How und Fingerspitzengefühl.

Ich will Sie aber keineswegs entmutigen, immer wieder erlebe ich die tollsten Überraschungsergebnisse! Es hängt wirklich sehr stark vom Thema und der Zielgruppe ab, je mehr ein Thema eine Nische bedient, desto besser sind oft die Ergebnisse.

2.) Synonyme und thematisch relevate Suchbegriffe

Im zweiten Schritt suchst Du Synonyme für Dein Hauptkeyword. Am einfachsten verwendest Du dazu ein Synonym-Wörterbuch wie z.B. synonyme.de

Google wertet inwischen auch das Vorhandensein von Synonymen in einem Text als positiv und gleichzeitig gestalten diese Begriffe einen Text abwechslungsreicher, was insgesamt zur Qualität beiträgt. In Summe also ein positives Signal für die Suchmaschine ist.

Thematisch relevante Suchbegriffe:

Wenn ich einen Blogpost oder eine Webseite zum Thema „Reisen“ habe, dann sind massgebliche und ergänzende Begriffe dazu z.B.: „Winterreisen, Sommerreisen, Osterreisen, Flugreisen, Reisebüro, buchen, Direktbuchung, stornieren, Stornierung, Reiseagentur, Fernweh, Sonne, Strand und Meer, in die Berge reisen“.
Hier ist ein Brainstorming, am besten mit mehreren Personen, das Mittel zum Erfolg.

3.) Content: nützlicher Inhalt

„Content is King“ war schon vor über 10 Jahren ein geflügeltes Wort im SEO-Bereich. Wertvoller Inhalt gilt seit jeher als eines der wichtigsten Kriterien für das Google Ranking.
Heute sagt man „hilfreiche und nützliche Inhalte“ dazu und dank künstlicher Intelligenz ist es für Google überhaupt kein Problem, die Qualität eines Inhaltes zu beurteilen.

Guter Inhalt besteht aus den Informationen, die der Besucher auf der Seite zu finden hofft.

Frage Dich daher bei jedem Absatz in Deinem Text: “ Ist dieser Inhalt nützlich für einen Website-Besucher? Hilft ihm das, eine Frage oder ein Anliegen zu beantworten?“

4.) Website für Google optimieren

Um eine Webseite für eine Suchmaschine zu verbessern, werden nun all die vorher recherchierten Suchbegriffe, Synonyme und thematisch relevanten Begriffe an bestimmten Stellen eines Textes verwendet:

a.) Suchbegriff-Phrase steht in der Überschrift einer Seite

b.) Suchwort ist im Dateinamen einer Seite enthalten.
Beispiel: bei „www.meinewebsite.de/texte-schreiben/“ ist texte-schreiben der Dateiname

c.) Suchbegriff-Phrase erscheint bereits am Textanfang einer Seite

c.) Suchbegriffe und Synonyme im Text der betreffenden Seite mehrmals verwenden, aber sachte, nicht zuvielbei Google weiter oben stehen

d.) Für thematisch relevante Begriffe ist es oft ratsam, für jeden dieser Begriffe einen eigenen Absatz anzulegen

e.) Jede Seite mit 1-2 Bildern ergänzen und bei diesen Bildern das so gen. „ALT-Attribut“ mit einem der Suchbegriffe beschriften. Je Bild einen Suchbegriff bzw. eine Suchbegriff-Phrase, dabei bei einem der Bilder den Hautptsuchbegriff, der bereits im Seitentitel steht.

5.) Interne Verlinkungen

Interne Verlinkung: die einzelnen Seiten der Website werden untereinander mit Textlinks verknüpft, wobei der Linktext möglichst ein Keyword sein soll.

6.) Meta-Tags „title“ und „description“

Die Seite hat einen klickstarken Meta-Titel (meta-name=“title“) und eine aussagefähige Meta-Beschreibung (meta name=“description“). Bei einer Wordpress-Website kann das einfach über ein SEO-Plugin wie Rank-Math oder Yoast SEO gemacht werden.

7.) xml-Sitemap

Die Website hat eine Suchmaschinen-lesbare Sitemap im xml-Format. Bei einer neuen Website kann diese auch manuell über die Google Search Console eingereicht werden.

8.)Page Speed

Als Page Speed wird die Ladezeit einer Website bezeichnet, also wie lange es dauert, bis die Website für einen Besucher angezeigt wird. Und zwar für einen Erstbesucher, der nicht bereits eine vorgespeicherte Version deiner Website in seinem Cache-Speicher hat. Es gibt Tools, die das messen und anzeigen können. Zudem bekommt man damit Anhaltspunkte, in welchen Bereichen evt. Verbesserungsbedarf besteht. Solche Tools sind z.B.

9.) Mobile Only

Aus Mobile First wird ab Mai 2021 Mobile Only, d.h. Google indexiert Websiten nur noch mit dem Smartphone-Bot. Alte Webseiten, die noch als reine Desktop-Version erstellt sind, fallen dann komplett aus dem Google-Verzeichnis. Das betrifft hauptsächlich webseiten, die älter als etwa 8 Jahre alt sind. Alles was auf einem Smartphone nicht oder unkorrekt angezeigt wird, wird nicht mehr in der Google-Suche angezeigt.

Aber auch neuere Webseiten kann das betreffen. Zum Beispiel wenn selbsterstellte Seiten aus Unkenntnis Elemente enthalten, die einfach nicht responsiv sind. Also einfach mal hinsetzten und Eure eigenen Webseiten am Smartphone ansehen.

10.) Bei Google oben stehen

Dazu fehlt jetzt noch ein wesentlicher Punkt aus dem Bereich Offline-SEO. Dabei geht es um Backlinks, also Links von anderen Websiten auf Deine. Google interpretiert das so, dass diese andere Website Dich empfiehlt durch die Nennung eines Links auf Deine Seite oder einen Deiner Blogposts. Bis vor einiger Zeit waren diese Backlinks äußerst wichtig, es galt: je mehr Backlinks, umso wichtiger muss diese Seite offensichtlich sein. Relevanten Stimmen und Meinungen aus der SEO-Branche nach, hat diese Wichtigkeit zugunsten anderer Faktoren nachgelassen. Ein paar Backlinks sind immer noch gut, aber die große Jagd nach Backlinks dürfte vorbei sein.

Google Suchergebnisse verbessern

a.) Die Platzierungen in den Google Suchergebnissen verbessern sich nicht von heute auf morgen. Ein SEO-Sprichwort lautet:
SEO ist ein Marathon – kein Sprint!

Wenn Du das berücksichtigst und auch langfristig Kunden über Deine Website gewinnen willst, lohnt es sich in jedem Fall, sich Kenntnisse anzueignen und Schritt für Schritt anzufangen.

Und wenn SEO so gar nicht Dein Thema ist, dann kannst Du die Optimierung Deiner Webseiten auch in die Hände eines Suchmaschinenoptimierers geben.


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