Google Ranking verbessern

SEO 2021 –
Google Ranking verbessern

Eine vordere Platzierung in den Suchergebnissen bei Google ist immer noch ein wesentlicher Traffic-Bringer für Deine Website. Ich zeige Dir hier die wichtigsten Maßnahmen, wie Du Dein Google Ranking verbesserst. Verständlich und umsetzbar.

Keyword-Recherche

Klingt total unsexy, ich weiß. Sie ist aber in der Tat das Wichtigste, was Du tun solltest, bevor Du mit dem Schreiben anfängst. Warum? Stell‘ Dir vor, Du hättest einen super Artikel geschrieben, Dir sogar Gedanken über ein Keyword gemacht und ihn mit Hilfe von WordPress Yoast SEO wunderbar optimiert – alle Lämpchen auf grün. Aber kein Mensch kommt auf Deine Webseite, um den Artikel zu lesen.

Es kann nämlich tatsächlich passieren, dass Dein Suchbegriff überhaupt nicht oder kaum gesucht wird.

Wie machst Du also vorher eine Suchbegriff-Recherche?

  1. Nutze ein Keyword-Tool
    Bei  https://moz.com/free-seo-tools – unter „Keyword Explorer“ gibst Du Dein Keyword ein und bekommst das monatliche Suchvolumen, sowie weitere ähnliche Suchbegriffe ein.
    Bei https://neilpatel.com/de/ubersuggest/ kannst Du 3 Suchbegriffe pro Tag kostenlos recherchieren. Zudem weitere ähnliche Begriffe und die Anzeige der Websites, die für dieses Suchwort unter den ersten 10 ranken.

    Achte dabei auf die Angaben „Volume„, das ist die Anzahl der monatlichen Suchanfragen nach diesem Begriff und auf „KD“ (Keyword Difficulty), das meint die Schwierigkeit, für diesen Begriff Ergebnisse zu erzeilen, Ergebnisse z.B. mit Werbeanzeigen oder Rankings.

  2. Longtail-Keyword oder Keyword-Phrase:
    Konkretisiere Deinen Suchbegriff, umso besser kannst Du Deine Seite oder Deinen Blogpost optimieren. Würde ich diesen Artikel hier auf „Suchmaschinenoptimierung“ oder „SEO“ optmimieren, könnte ich mich wahrscheinlich auf Platz 835 wiederfinden. Weil ich aber in der Recherche die richtige Mischung aus Suchvolumen und Keyword-Schwierigkeit gefunden habe, optimiere ich auf „Google Ranking verbessern“.
    Merke: gesucht werden heute kaum noch einzelne Suchbegriffe, der Nutzer weiß, dass sein Suchergebnis umso genauer ist, desto konkreter er das Gesuchte eingibt.Suchbegriffe
  3. Erweiterte Begriffe

    Bei Google Suggest (das Sucheingabefeld im Browser) bekommst Du erweiterte Versionen Deines Keywords. Im nebenstehenden Bild siehst Du eine ganze Reihe von Suchbegriffen.

  4. Alle diese Begriffe werden tatsächlich bei Google eingegeben, also gesucht. Notiere Dir alle für Dich und Dein Thema passenden Begriffe und verwende sie als Zwischenüberschriften (H2 und/oder H3) auf Deiner Seite oder eines Blogposts.
    Plus: Scrolle Deine Suchergebnisse ganz nach unten. Dort findest Du „Weitere Suchanfragen zu WordPress„. Such Dir auch hier die passenden Begriffe aus.
  5. Synonyme

    Mein Lieblingsthema – dadurch findest Du nämlich Varianten deinen Hauptsuchbegriffes und deckst damit auch unterschiedliche Suchbegriff-Eingaben ab. Nach aktuellen Untersuchungen geht man heute im SEO davon aus, dass Google zu jedem Begriff bereits Synonyme gespeichert hat. So kann Google auch Seiten anzeigen, in denen das Haupt-Keyword auch als Variante oder Synonym enthalten ist.
    Zum Beispiel habe ich für meine Suchbegriff-Phrase „Google Ranking verbessern“ die Synonyme „Ranking optimieren“, „Ranking perfektionieren“, „…vervollkommnen“ und „… fördern“ notiert. So wiederhole ich mich nicht im Text und kann variieren.

    Um passende Synonyme zu finden arbeite ich mit Synonym-Wörterbüchern. Folgende 2 verwende ich regelmäßig:
    https://synonyme.woxikon.de/  und  https://www.wie-sagt-man-noch.de/

Zwischenfazit: durch die Verwendung von erweiterten Begriffen deckst Du eine ganze Reihe von Teilbereichen rund um Dein Thema ab und steigerst dadurch die Themenrelevanz deiner Seite oder deines Blogbeitrages.
Warum das wichtig ist? Weil Themenrelevanz seit Einzug der künstlichen Intelligenz einer von Google’s wichtigen Rankingfaktoren ist.

Wo auf Deiner Website verwendest Du nun Deine Keyword-Phrase?

  • In der H1-Überschrift (und nur eine H1 pro Seite)
  • In einer Unterüberschrift H2 oder H3, mindestens 1x in der exakten Formulierung
  • In den weiteren Unterüberschriften verwende die erweiterten Suchbegriffe, mindestens in sehr ähnlicher Formulierung (Themenrelevanz)
  • Im Text soll verteilt das Haupt-Suchwort, wie auch die Suchwort-Phrase vorkommen
    Aber Achtung: nicht übertreiben. Früher war es mal üblich, das Keyword so oft wie möglich im Text unterzubringen, heute wird das von Google jedoch als Keyword-Spaming abgestraft
  • Im Alt-Attribut deiner Bilder: jede Seite und jeder Blogpost sollte, je nach Länge, 1-2 Bilder enthalten. Zu jedem Bild kann ein ALT-Attribut hinterlegt werden, das die Keyword-Phrase enthalten soll
  • Im Meta-Titel und der Meta-Beschreibung: das ist das Snippet, das als Suchergebnis bei Google erscheint. Beides muss jeweils die Keyword-Phrase beinhalten, gleichzeitig aber auch zum Anklicken motivieren

Rankingfaktor Textgestaltung

Die Gestaltung und Aufteilung von Text ist wichtig dafür, wie Google die Seite bewertet:

  • Ein Text mit endlos langen Schachtelsätzen, ohne oder viel zu wenigen Absätzen, Passiv-Formulierungen, unzählige Wörter mit -ung und -keit am Ende, senden eine Menge Negativ-Signale an Google. Und zwar aus 2 Gründen:

1.) Besteht ein Text aus den vorgenannten No-Gos, verlassen die allermeisten Besucher die Seite sehr schnell wieder, weil das Lesen hier einfach anstrengend, unübersichtlich und langweilig ist. Die Verweildauer auf einer Seite kann aber von Google erkannt und gemessen werden (siehe Anatytics) und eine kurze Dauer ist definitiv ein Negativfaktor.

2.) Google liebt Absätze. Diese helfen nämlich, den Text einer Seite besser zu verstehen und dadurch die Relevanz einer Seite zu bewerten.

Wie soll Dein Text optimal gestaltet sein?SEO 2021

Vorab: schreibe immer für den Leser – Deinen potentiellen Kunden. Niemals für eine Suchmaschine, so gen. SEO-Texte sind längst passé. Soll heißen: formuliere natürlich und umgangssprachlich – so als würdest Du dich mit jemandem unterhalten oder ihm etwas erklären.

  • Als Anhaltspunkte für gut lesbare Texte gelten:
    • ein Absatz sollte 3 bis max. 7 Zeilen haben
    • eine Zeile sollte zwischen 60 und 80 Zeichen haben
    • ein Satz sollte 15 bis 20 Worte und nicht mehr als ein Komma haben. Aus Sätzen die 2 und mehr Kommas enthalten, 2 Sätze machen. Empfohlen wird ein lockerer Wechsel zwischen langen und kurzen Sätzen
  • Die Schriftgröße sollte je nach Schriftart 18 bis 19px betragen. Bei den meisten Schriften sind 15 bis 16px definitiv zu klein. Diese Schriftgrößen sind zwar in Printmedien normal, aber das Leseverhalten auf Websiten ist anders.
  • Unabhängig von der Schriftgröße, sollten sie Zeilen keinesfalls über die gesamte Seiten-Breite gehen. Ganz schlimm, wenn ich beim Lesen meinen Kopf hin und her bewegen muss. Das ist übrigens nicht meine persönliche Meinung, sondern stammt aus den Regeln guten Webdesigns.
  • In guten WP-Themes kannst Du die Meta-Einstellungen  so anpassen, dass dir Randabstand, Schriftgrößen, -farben und ähnliches bei jeder neuen Seite oder Blogpost automatisch so verfügbar sind.

Zum Google Ranking verbessern:

Interne und externe Verlinkungen

Um Dein Google Rangking zu verbessern sind interne und externe Verlinkungen enorm wichtig. Eine externe Verlinkung ist recht einfach. Es bedeutet, dass Du von Deiner jeweiligen Webseite bzw. Blogartikel auf eine fremde Website außerhalb verlinkst. Es sollte etwas hilfreiches für den Leser sein. Ich verlinke hier in diesem Post z.B. auf die beiden Synonym-Wörterbücher, mit denen ich arbeite.

Wenn Du z.B. über eine Beschreibung eines Tagesausfluges in deiner Region schreibst, könntest Du auf ein schönes Restaurant mit herrlicher Aussicht verlinken.

  • Interne Verlinkungen sind ein wenig komplizierter, aber auch dafür hab ich einen Tipp, wie es einfacher geht (siehe weiter unten bei „Plugin-Empfehlungen).
    Zuerst: es gibt interne Inbound (eingehende) Links und interne Outbound (ausgehende) Links.
  • Interne Inbound Links sind Links die von einer anderen Seite deiner Website auf die aktuell zu optimierende Seite verlinken. Kurz: Du optimierst Seite A und hier hast Du einen eingehenden Link von Seite B.
  • Anders bei internen Outbound Links: Du verlinkst auf deiner Seite A direkt auf deine Seite B.

Optimal ist also, wenn jede Deiner Seiten und jeder Blogpost 1 Link zu einer fremden Webseite hat, 1 ausgehenden Link zu einer anderen Seite deiner Website hat und 1 eingehenden Link von einer deiner anderen Seiten hat.

Ladezeit-Optimierung

Was nervt mehr, als eine gefühlte Ewigkeit zu warten, bis sich ein Link endlich zu einer Webseite öffnet? Ärgerlich ist das für alle Beteiligten. Für den Besucher, dessen Interesse möglicherweise nachlässt und für den Betreiber, der eine Menge Seitenabbrüche riskiert.

Den größten Anteil an langen Ladezeiten haben Bilder. Die sollten nie unverändert so eingefügt werden, wie ich sie für meine Verwendung runterlade. Sie müssen in jedem Fall skaliert, evt. beschnitten und komprimiert werden. Ein Bild, das ich für meine Website hochladen will, sollte nicht größer als +/- 100 KB sein. Ein großes Titelbild kann auch ca 160 KB haben, ein kleines Bild im Text weniger.

Eine zweite Sofortmaßnahme ist das Installieren eines Caching-Plugins. In WordPress gibt es dazu passende Plugins, die das automatisch erledigen. Ich kann folgende empfehlen: WP Super Cache, WP Fastest Cache und Cache Enabler.
Caching-Plugins haben den Vorteil, dass sie eine ganze Reihe von Ladezeit-Optimierungen im Hintergrund erledigen, wie z.B. das Laden von JavaScript-Code im Footer u.ä.

Weitere positive Ranking-Faktoren, die auch 2021 wichtig bleiben, sind:

  • Aktualität: ist ein direkter positiver Rankingfaktor. Arbeiten und Verbesserungen an einer Webseite signalisieren Google: hier tut sich was, hier wird aktualisiert.
  • Nutzerfreundlichkeit auf Smartphones und Tabletts
  • HTTPS-Verschlüsselung
  • Relevante Bilder auf der Seite
  • Eine hierarchische und klar gestaltete Website-Struktur:  trägt zur Nutzerfreundlichkeit bei
  • Ein klar erkennbares Thema der Website

Empfehlungen für WordPress SEO-Plugins:

Eine große Hilfe und Zeitersparnis beim Website optimieren sind Plugins für SEO. Alle diese Plugins arbeiten mit roten bzw. grünen Punkten, je nachdem ob eine SEO-Aufgabe bereits erledigt ist oder nicht. Ich nenne diese kleinen Hilfsprogramme einen „SEO-Spickzettel“ um nichts zu übersehen.

Denn: alle Punkte auf grün, bedeutet absolut nicht, dass deine Webseite damit bestens optimiert ist, es bedeutet lediglich, dass Du alle Punkte des betreffenden Plugins erfüllt hast.
Was kein Plugin messen und beurteilen kann, sind die indirekten Faktoren um dein Google Ranking zu verbessern, wie eben die Textgestaltung, ob eine Seite ein klar erkennbares Thema hat oder die Ladezeit einer Seite. Indirekte Faktoren sind Aufgaben, die dazu dienen einen Rankingfaktor positiv zu beeinflußen.
Trotzdem sind diese Mini-Checklisten unverzichtbar, um die wichtigsten Vorgaben im Auge zu behalten.

Das bekannteste WordPress Plugin für SEO ist YOAST SEO, empfehlenswert ist aber unbedingt auch Rank Math SEO, letzteres auch in der Pro-Version.

Um die gesamten Verlinkungen übersichtlicher, einfacher und schneller zu gestalten, verwende ich LinkWhisper. Das liest deine gesamte Website und macht dir dann Vorschläge für Verlinkungen. Der Haupt-Unterschied zwischen der Gratis- und der Pro-Version ist, dass Du in der Gratis-Version die empfohlenen Verlinkungen manuell vornimmst und in der Proversion das per Klick automatisch für Dich gemacht wird.
Ist aber vollkommen in Ordnung mit der Gratis-Version zu starten. Ich hab mir die Pro-Version auch erst am letzten Black Friday gegönnt.

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