SEO ohne Keywords


SEO ohne Keywords? Bereits mit diesen 4 einfachen Schritten kannst du sehr viel Vorteilhaftes für Deine Web- und Blogseiten erreichen.

Auch wenn ich mich wiederhole:
das Allerwichtigste bei SEO 2019 ist, nützlichen Content zu schreiben.

  • Der Inhalt eines Blogartikels muss nützlich für den Leser, den Website-Besucher sein.
  • Eine Webseite / ein Blogartikel muss Fragen beantworten, die der Leser hat. Er kommt ja nicht auf die Website, um zu sehen, wie diese aussieht. Nein, er will Fragen beantwortet haben.

SEO, also Suchmaschinenoptimierung, gilt oft als kompliziert. das ist es allerdings nur, solange man nicht weiß, was zu tun ist. Komplettes SEO  für eine Seite, einen Blogtext braucht jedoch eines – und daran führt kein Weg vorbei: Zeit, relativ viel Zeit.

Allerdings kannst du mit den folgenden einfachen Schritten sehr viel Vorteilhaftes für deine Web- und Blogseiten tun. Lass uns starten:

1. Schreib nützliche Texte

Schreib Texte mit mindestens 800 Wörtern. Besser sind 1.000. Viele Ratgeber empfehlen sogar 2.000 Worte. Ich persönlich finde 2.000 Worte zu viel, so lange Artikel klicke ich meist nach der Hälfte weg, hängt natürlich auch vom Thema ab.

Ich denke, bei der Wortanzahl sollte man zwischen B2C und B2B unterscheiden. Webtexte, die sich an Businesskunden richten, sollten schon aus Zeitgründen bei etwa 800 bis max. 1.000 Worte liegen.

Warum aber gerade 800 – 1.000 Worte? Die Antwort ist wieder einmal Google, denn Google liebt lange und ausführliche Texte und Blogartikel. Das belegen inzwischen einige Untersuchungen, wie z.B. diese Studie von ahrefs. Ganz klar ist hier ein starker Zusammenhang zwischen Wortanzahl und Google-Ranking zu erkennen:

SEO für Blogartikel

Warum mag Google längere Blogartikel?

  1. Lange Artikel decken mehr Suchbegriffe ab, auch wenn du gar nicht darauf achtest, welche zu verwenden. Je länger der Artikel, desto mehr „Futter“ für Google.
  2. Sie decken mehr Suchintentionen ab, d.h. es sind Suchbegriffe auch in Form von Synonymen und Themenrelevanz enthalten. Es ist damit wahrscheinlicher, dass damit die Fragen und Interessen von Suchmaschinen-Nutzern gelöst werden.
  3. Sie erhalten eher Backlinks als kürzere Artikel.
  4. Sie werden öfter geteilt.

Aber Vorsicht!

Quantität darf nicht auf Kosten der Qualität gehen. Es wirkt sich immer nachteilig aus, einen Artikel mit Füllwörtern und Floskeln in die Länge zu ziehen. Erstens weil Google dies erkennt und negativ bewertet. Zweitens weil Leser dadurch eher gelangweilt sind und den Artikel schnell verlassen, was als negatives Nutzersignal gewertet wird und das Ranking sinken lässt.

Fazit:

Schreib nicht einfach Artikel, die lang sind und viele Fragen zu einem Thema beantworten.

Beantworte die Fragen, die wirklich wichtig sind (Recherche). Achte auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe. Schüre Emotionen. Halte deine besten Tipps nicht zurück.

Mache aus jedem Text ein kleines Meisterwerk!

Tipp: Nimm die für jeden Text ausreichend Zeit, um ihn wirklich so gut wie möglich zu machen.


2. Gib deinen Webtext oder Blogartikel eine Struktur

Wie viele Texte und Blogartikel list du bis zum Ende?

Mit Sicherheit nicht alle.

Der häufigste Grund dafür ist ein langweiliger Schreibstil, ellenlange Einleitungen und wenn der Schreiber nie so richtig auf den Punkt kommt.  Der zweithäufigste Grund ist die Formatierung und Struktur des Artikels.

Lange, verschachtelte Sätze in Verbindung mit ellenlangen Absätzen trüben einfach die Freude am Lesen. Und zwar gewaltig.

Achte auf diese 8 Punkte:

  1. Zwischenüberschriften (h2, h3, h4, etc.)verwenden: immer wenn ein neuer Bereich  deines Themas beginnt, beginne diesen mit einer Zwischenüberschrift.
  2. Nutze Listen und Aufzählungen, nummeriert oder mit Bulletpoints.
  3. Schreibe kürzere Sätze und kürzere Absätze.
  4. Ergänze deine Blogartikel wenn möglich durch Bilder und Videos.
    Komprimiere deine Bilder vor den Hochladen mit z.B. Iloveimg.com und versehe das Alt-Altribut mit einem Keyword / Suchbegriff.
  5. Füge (bei Blogartikeln) ein Inhaltsverzeichnis hinzu
  6. Nutze Kursiv-Schrift und Fett-Schrift, aber sparsam.
  7. Schriftgröße: sehr oft sehe ich auf Blogbeitragsseiten noch 12-Px Schriftgrößen. Das war viele Jahre lang der Standard. Auf einem Desktop-Computer mag  das noch lesbar sein, auf einem Smartphone aber kaum noch. Bei den allermeisten Schriftarten sollten 16 Px. das minimum sein.
    Manche Schriften vertragen aber auch gut 18 Px – so ist die Schrift, die du hier grade liest eine „MavenPro“ 18 Px.
  8. Zeilenabstand und Zeilenbreite: wesentlich einfacher und angenehmer zu lesen ist ein Text, der einen etwas größeren Zeilenabstand hat, etwa 1,2, bis 1,5-fach. Genauso sollte die Breite einer Zeile keinesfalls über die gesamte Bildschirmbreite gehen. Das ist äußerst schwierig zu lesen.

Alle diese Maßnahmen können von Google ausgelesen und bewertet werden – und zwar positiv.

Wenn du gut lesbare und strukturierte Artikel schreibst, hast du bereits 80% deiner Suchmaschinen-Konkurrenz etwas voraus.


3. Für Blogschreiber: bedenke diese 6 Artikeltypen

Jeder Blogleser möchte nur eines: eine Antwort oder Lösung finden auf eine Frage, die sich ihm gerade stellt.

Am Einfachsten erfüllst du diese Aufgabe, indem du dich auf einen dieser 6 Artikeltypen konzentrierst.

  1. Anleitungen
    (So reparierst du ganz einfach deinen Fahrradreifen, Wie du deine Website optimierst, Wie du dein Mindset erweiterst)
  2. Ratgeberartikel (10 einache Tipps zum Intervall-Fasten, Die 5 besten Restaurant-Tipps für Paris)
  3. Test- und Erfahrungsberichte
  4. Produktvergleiche (MacBook vs. Windows 10 Laptop, die 5 besten Anti-Virus-Programme)
  5. Wissens-Artikel
  6. Rezepte

4. Installiere ein Caching-Plugin

Du musst nicht wissen, was Caching ist. Verstehen musst Du nur eines: Es ist wichtig. Sehr wichtig sogar. Denn ohne Caching ist deine Website echt langsam.

Und Google mag langsame Websites üüüberhaupt nicht – genauso wenig wie deine Leser.

Caching auf deiner WordPress-Website einzurichten ist einfach und schnell:

Installiere das kostenlose WP-Plugin Cache Enabler, aktivieren Sie es und fertig. Es sind keine weiteren Einstellungen erforderlich.

Es ist faszinierend, um wieviel schneller eine Webseite damit lädt. Das Resultat kannst du mit Pingdom testen (wähle den Server „Stockholm“ aus).
Ganz interessant ist auch ein Vorher/Nachher-Test.


Mit diesen Maßnahmen hast du einige wichtige Verbesserungen und Optimierungen an deiner Website vorgenommen. Um ein vielfaches effektiver werden diese allerdings durch speziellere SEO-Maßnahmen wie z.B.:

  • Keyword-Recherche
  • Interne Verlinkungen
  • Vermeidung und Beseitigung technischer Fehler wie kaputte Links oder 404-Fehler
  • Kurze Permalinks und einfache Seitenstruktur
  • Verwendung von Rich Snippeds
  • Onpage-Optimierungen

Viel Freude, Spaß und Erfolg beim Ausprobieren.

Schreib mir doch in den Komentaren, was Du als erstes angehen willst.

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